In dem schwarzen Wagen starben drei Menschen, zwei wurden schwer verletzt.
In dem schwarzen Wagen starben drei Menschen, zwei wurden schwer verletzt. Bild © hr

Noch an der Unfallstelle waren vor anderthalb Wochen drei Menschen bei einem verheerenden Zusammenstoß auf der B27 zwischen Fulda und Hünfeld gestorben. Inzwischen ist ein viertes Opfer seinen Verletzungen erlegen.

Ein 42-Jähriger ist das vierte Todesopfer des Unfalls, der sich vor zehn Tagen auf der Bundesstraße zwischen Petersberg-Marbach und Hünfeld-Rückers (Fulda) ereignet hat. Wie die Polizei am Montag mitteilte, ist der Mann bereits vergangenen Mittwoch an seinen schweren Kopfverletzungen gestorben, ohne noch einmal das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Wie die drei anderen Getöteten hatte der 42-Jährige in einem Volvo gesessen, dessen Fahrer an einem Freitagnachmittag auf der Bundesstraße überholen wollte. Das Unglück geschah, als eine 30 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem Opel ebenfalls zum Überholen ausscherte. Sie bemerkte nicht, dass neben ihr bereits der Volvo fuhr.

Vier von fünf Insassen tot

Der Opel streifte den Volvo, der in den Gegenverkehr geschleudert wurde und frontal gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug prallte. Von den fünf Männern, die im Volvo saßen, starben die drei Insassen auf der Rückbank sofort. Der 42-Jährige, der später auf der Intensivstation des Klinikums Fulda verstarb, war Beifahrer gewesen. Der 20 Jahre alte Fahrer desselben Wagens erlitt schwere Verletzungen.

In dem anderen Auto wurde der 36 Jahre alte Fahrer leicht verletzt. Seine schwangere Beifahrerin erlitt einen Schock.