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Das Jahr 2021 war in Hessen im Vergleich mit den Vorjahren wärmer und trockener. Das geht aus der vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes hervor. Auch Extremwetter-Ereignisse wie Hochwasser, Starkregen und Sturm beschäftigten Hessen.

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2021 in Hessen wieder zu warm

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Wie bereits die Vorjahre war auch das Jahr 2021 in Hessen zu warm. Die Durchschnittstemperatur von 9,1 Grad lag um 0,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in seiner vorläufigen Jahresbilanz berichtete.

Mit 710 Litern pro Quadratmeter war es im Schnitt etwas zu trocken - zum langjährigen Mittel fehlen 83 Liter. Die Sonne schien 1.585 Stunden lang und lag damit 126 Stunden über ihrem Soll.

Hochwasser, Starkregen und Sturm

Der Januar brachte Schnee, Regenfälle und Tauwetter, wodurch sich am Monatsende Teile der Wetterau in eine Seenlandschaft verwandelten - besonders traf es Büdingen (Wetterau). Mehr als eiskalt wurde es im Februar vor allem in Nordhessen, wo teilweise strenger Frost herrschte.

Am 10. Februar fiel die Temperatur an mehreren Messstationen unter minus 20 Grad, in Sontra (Werra-Meißner) registrierte der DWD mit minus 25,6 Grad einen neuen Stationsrekord. Ein abwechslungsreicher April bot sommerliche 25 Grad und den kältesten Ostermontag seit 1977.

Hochwasser Büdingen

Der Juni war der drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen, aber auch Gewitter mit Starkregenfällen prägten den Monat. So ging es auch weiter: Anfang Juli setzte eine Gewitterzelle den Wetterpark in Offenbach unter Wasser - innerhalb kürzester Zeit fielen 46,4 Liter Regen pro Quadratmeter. Sonnig und ungewöhnlich trocken war der September, wie der DWD mitteilte.

Tief "Hendrik" fegte am 21. Oktober auch über Hessen hinweg, in Frankfurt wurde eine Geschwindigkeit von 105,5 Stundenkilometern gemessen.

Wetterexperte: "Wir erleben die Folgen des Klimawandels live"

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Deutscher Wetterdienst zieht Bilanz für 2021

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Mit bundesweitem Blick erinnerte der DWD an die Flutkatastrophen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen - ausgelöst von großflächigem Dauerregen und Starkniederschlägen. "Wir erleben die Folgen des Klimawandels live. Wetterextreme können jeden von uns treffen. Wer das Klima schützt, schützt sich selbst", erklärte dazu DWD-Klimavorstand Tobias Fuchs.

Trocken und bewölkt endet das Jahr an diesem Freitag bei 13 bis 15 Grad. In der Silvesternacht regnet es laut der DWD-Vorhersage zeitweise und es bleibt mild bei 6 bis 9 Grad. An Neujahr lockern die Wolken auf und es ist bei 9 bis 13 Grad trocken. Mehr Wolken aber ähnliche Temperaturen sind am Sonntag zu erwarten, dazu wird es windig und in den Bergen stürmisch.

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