Ein früheres Mitglied der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung wehrt sich vor dem Landgericht Frankfurt gegen eine Verurteilung wegen Wahlfälschung.

Das Amtsgericht hatte den Kommunalpolitiker und promovierten Juristen im November 2020 zu einer Geldstrafe von 12.000 Euro verurteilt, nachdem dieser bei der Kommunalwahl 2016 eine falsche Wohnadresse angegeben hatte, um in einem bestimmten Bezirk zum Ortsbeirat kandidieren zu können. In Wirklichkeit wohnte er mit seiner Familie in einem anderen Stadtteil (AZ 6100 Js 227017/16).