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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Waldarbeiter kommt bei Aufräumarbeiten ums Leben

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Nach dem Sturm "Sabine" ist bei Aufräumarbeiten ein Waldarbeiter ums Leben gekommen. Ein Jagdpächter hatte den schwer verletzten Mann in einem Waldstück bei Lorch gefunden.

Das Unglück ereignete sich bereits am vergangenen Freitag, wie die Polizei am Sonntagnachmittag mitteilte. Demnach war der Waldarbeiter von Hessen Forst bei Aufräumarbeiten nach dem Sturmtief "Sabine" in einem Waldstück bei Lorch-Wollmerschied (Rheingau-Taunus) tödlich verletzt worden. Ob der 52-Jährige möglicherweise durch einen umgefallenen Baum oder herabgestürzten Ast getroffen wurde, dazu wollte die Polizei auf hr-Nachfrage keine Angaben machen.

Ein Jagdpächter hatte den schwer verletzten Waldarbeiter gefunden. Er habe ihn unweit eines Waldweges entdeckt und umgehend die Rettungskräfte informiert, teilte die Polizei mit. Ein Rettungshubschrauber brachte den Waldarbeiter in ein Krankenhaus, wo er aber seinen schweren Verletzungen erlag. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang haben die Kriminalpolizei und das Amt für Arbeitsschutz übernommen.

Sturmtief "Victoria" nicht so heftig

Auch am Sonntag gab es nahezu für ganz Hessen Sturmwarnungen. Vor allem im Bergland wurde vor stürmischen Böen von bis zu 90 Kilometer pro Stunde gewarnt, im Flachwand war Sturmtief“ Victoria“ weniger stark zu spüren und nicht zu vergleichen mit "Sabine" vor einer Woche.

Sendung: hr-iNFO, 16.2.2020, 15 Uhr