Bei Hanau-Großauheim ist ein fast fußballfeldgroßes Waldstück in Brand geraten. Anwohner mussten Fenster und Türen geschlossen halten. Auch am Feldberg brannte es.

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Nach Angaben der Feuerwehr standen rund 5.000 Quadratmeter Kiefernwald östlich des Hanauer Stadtteils Großauheim am Samstagmittag in Flammen, zunächst war von rund 3.000 Quadratmetern die Rede. Der Brand war gegen 12.40 Uhr gemeldet worden. Bis zum Nachmittag konnte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen.

Insgesamt waren mehr als 40 Einsatzkräfte waren vor Ort. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unbekannt.

Wegen der intensiven Rauchentwicklung waren die Anwohner im Osten Großauheims gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Wälder im Raum Südhessen sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sehr trocken, die Waldbrandgefahr ist auf der zweithöchsten Stufe.

Waldboden am Feldberg brennt

Nahe dem Feldbergplateu bei Schmitten (Hochtaunus) brannten am Samstag rund 1.000 Quadratmeter Waldboden. Rund 40 Feuerwehrleute waren an den Löscharbeiten in schwer zugänglichem Gebiet beteiligt. Die Brandursache ist noch unklar, Brandstiftung konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden.

Hohe Waldbrandgefahr

Das Hessische Umweltministerium hatte schon vor Beginn des Wochenendes aufgrund der weitgehend trockenen Witterung und der ansteigenden Temperaturen an den Ostertagen vor einer zunehmenden Brandgefahr in den Wäldern Hessens gewarnt. Auch der Deutsche Wetterdienst hatte für Hessen eine überwiegend mittlere Waldbrandgefahr formuliert. Über Ostern zeichne sich vorübergehend vor allem in Südhessen lokal eine hohe Waldbrandgefahr ab.

Sendung: hr-iNFO, 20.04.2019, 14.30 Uhr