Waldbrand bei Münster

Der Waldbrand in der Nähe eines ehemaligen Munitionsdepots bei Münster ist gelöscht. Der Großbrand war am Sonntag ausgebrochen, Teile der Munition explodierten.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Waldbrand bei Münster weitgehend gelöscht

Waldbrand Münster
Ende des Audiobeitrags

Der Waldbrand in der Nähe eines ehemaligen Munitionsdepots bei Münster (Darmstadt-Dieburg) ist gelöscht. Am Mittwoch sei die Zahl der Einsatzkräfte deutlich reduziert worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Am Morgen seien 120 Brandbekämpfer nach Hause geschickt worden. 40 Einsatzkräfte würden nun noch Glutnester löschen. Damit die Einsatzkräfte angesichts der vielen Munitionsreste sicher zu den Glutnestern vordringen konnten, schlug der Kampfmittelräumdienst Schneisen in den Wald.

Das Areal im Kreis Darmstadt-Dieburg werde mindestens noch eine Woche beaufsichtigt, so der Feuerwehrsprecher.

Der Brand wurde am Sonntag gemeldet und war zeitweise acht Hektar groß - das entspricht elf Fußballfeldern. Anwohner im Bereich Münster, Dieburg und Eppertshausen (Darmstadt-Dieburg) wurden aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen und sich nicht im Bereich des Waldes aufzuhalten.

Brandursache unklar - Explosionen auf Gelände

Wie es zu dem Feuer im Bereich der "Muna", der früheren Munitionsanstalt, bei Münster-Breitefeld kommen konnte, ist weiter unklar.

In der Nacht zum Montag gab es auf dem Gelände Explosionen, bei denen aber niemand verletzt wurde. Weitere Detonationen gab es der Feuerwehr zufolge nicht.

Wegen der Gefahr für die Einsatzkräfte wurden vorübergehend ferngesteuerte Kettenfahrzeuge eingesetzt. Löschflugzeuge seien nicht eingesetzt worden, so die Feuerwehr.

Sendung: hr-iNFO, 3.7.2019, 10 Uhr