Regenwolken über dem Taunus

Regen, Wind und dann auch noch kühl: Das Sommerwetter macht eine Pause und bringt wechselhaftes Wetter nach Hessen. Auch Starkregen droht.

Regen und Gewitter bestimmen in den kommenden Tagen das Wetter in Hessen. Schon der Donnerstag zeigt sich meist dicht bewölkt, es regnet und stellenweise kommt es zu Gewittern. Punktuell kann es dann auch zu Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter kommen.

"Wenn das innerhalb kürzester Zeit runter kommt, kann es schon mal zu Überschwemmungen an kleineren Gräben oder Kanälen kommen", sagt hr-Wetterexperte Peter Schwarz. Insgesamt sei dieser Regen aber eher etwas, das die Natur brauche, größere Probleme seien nicht zu befürchten. Auch am Freitag und am Samstag kann es zu Schauern und Gewittern kommen.

Die kommenden Tage werden kühl

Die Temperaturen sinken, so dass es am Freitag nicht wärmer als 17 Grad werden wird. Die so genannte Schafskälte tritt im Juni häufig auf. "Dieser Temperatursturz ist nur so auffällig, weil es in den vergangenen Tagen und Wochen oft sehr warm war. Wir sind da etwas verwöhnt", so Schwarz. Aber eigentlich lägen diese Werte durchaus im normalen Bereich für einen Junianfang - wenn auch im unteren Drittel der Skala. Ab Sonntag kletterten die Temperaturen dann wieder etwas in die Höhe.

Wind ja – Sturm eher nein

Der Wind wird bis zum Wochenende weiter zulegen, stellenweise sind Böen von bis zu 70 Stundenkilometern möglich, besonders in Gewitternähe. Da könne vereinzelt schon mal ein Blümenkübel umgeblasen werden. In der Fläche sei aber kein Sturm zu erwarten.

Der hr-Wetterexperte fasst die kommenden Tage so zusammen: "Es wird kühler, punktuell sind viel Wind und Regen möglich, kommende Woche wird es wieder wärmer, aber es bleibt wechselhaft."

Sendung: hr-fernsehen, alle wetter!, 4.6.2020, 19.15 Uhr