Weihnbachtsbaum "Gretel" auf dem Frankfurter Römer aufgestellt

90 Jahre alt, 31 Meter hoch, achteinhalb Tonnen schwer. In Frankfurt macht man in Sachen Weihnachtsbaum keine halben Sachen. Seit heute steht "Gretel" auf dem Römerberg und harrt der Eröffnung des Weihnachtsmarkts.

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hs
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Unter den Augen zahlreicher Schaulustiger ist am Donnerstag der diesjährige Weihnachtsbaum auf dem Frankfurter Römerberg aufgestellt worden. Die 31 Meter hohe und 8,5 Tonnen schwere Fichte war zuvor aus der Spessart-Gemeinde Jossgrund (Main-Kinzig) angeliefert worden. Sie wurde auf den Namen "Gretel" getauft - der Name soll auf die Märchentradition des Spessarts verweisen.

Tradition des Meckerns

Die rund 90 Jahre alte "Gretel" musste für den Transport mehrere Äste lassen, die anschließend per Baum-Kosmetik wieder eingefügt werden sollen. Im Vorjahr hatte der völlig zerzaust aus Österreich angekommene Baum "Bertl" die Gemüter in der Mainmetropole erregt. 

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) zeigte sich vor Ort erleichtert und verwies auf die Frankfurter Tradition, über den Baum auf dem Römerberg zu meckern. "Was ich gesehen habe, sieht besser aus als in den vergangenen Jahren", sagte Feldmann. "Hoffentlich wird Gretel nicht so sehr gehänselt", hieß es dazu von der städtischen Tourismus + Congress GmbH mit doppelter Anspielung auf die Grimm'schen Märchen.

Abgespeckter Weihnachtsmarkt

Nachdem der Baum geschmückt ist, werden rings herum die Buden des Weihnachtsmarkts aufgebaut, die Eröffnung ist für den 22. November geplant. Vergangenes Jahr musste der Weihnachtsmarkt coronabedingt abgesagt werden. Dieses Jahr ist eine abgespeckte Version geplant.

Nachdem der Baum seinen Dienst getan hat, sollen aus ihm Sitzgelegenheiten für ein Schullandheim gefertigt werden.

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