Knapp fünf Monate nach dem mutmaßlichen Giftanschlag an der Technischen Universität in Darmstadt gleichen Kriminalbeamte eine Vielzahl von potenziellen Spuren und Aussagen ab, um Motiv, Tatablauf und Täter zu ermitteln.

Die Akte sei mittlerweile über 3.000 Seiten stark, teilte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur über den Umfang der Ermittlungen mit. Die Zahl der Zeugenaussagen liege annähernd im dreistelligen Bereich.

Sieben Menschen hatten am 23.August Vergiftungserscheinungen gezeigt, ein Mann befand sich vorübergehend in Lebensgefahr.