Nach den Schüssen im Frankfurter Allerheiligenviertel im Januar hat die Polizei einen 38-Jährigen  festgenommen.

Wie die Ermittler mitteilten, ist der Mann am Freitagmorgen durch die Kriminalpolizei in seiner Wohnung verhaftet worden. Dem 38-Jährigen wird Beihilfe zum versuchten Totschlag und besonders schwerer Landfriedensbruchs vorgeworfen. Das Amtsgericht erließ einen Haftbefehl gegen den Mann.

Die Polizei geht davon aus, dass der Festgenommene daran beteiligt war, als in der Nacht auf den 29. Januar aus einer Gruppe Schüsse auf mehrere Menschen im Allerheiligenviertel abgefeuert wurden. Die Angreifer seien nach der Tat geflohen. Berichte über Verletzte gab es damals nicht. Im Zuge der Ermittlungen konnten vor der Festnahme am Freitagmorgen bereits fünf Personen in Untersuchungshaft gebracht werden. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern laut Polizeiangaben noch an.