Trübes Wetter in Frankfurt

Im neuen Jahr mag einiges besser werden. Aber das Wetter in Hessen bleibt erstmal trüb.

Die schlechte Nachricht: Schöner wird das Wetter bis in die erste Woche des neuen Jahres hinein nicht, höchstens noch ein bisschen kälter. Die gute oder besser tröstliche: Wir sind in großer Gesellschaft.

Denn was die äußeren Umstände über Silvester und Neujahr hinaus so ungemütlich und trübe, nass und kalt macht, ist nicht einfach ein Tiefdruckgebiet, sondern laut hr-Meteorologe Mark Eisenmann geradezu "ein großräumiges Tiefdrucksystem". Es erstreckt sich von Skandinavien über Frankreich bis nach Polen. Und wir sind mittendrin.

Sonne höchstens "mal zwischendurch"

Mit dem Schmuddelwetter geht es also noch länger weiter. "Zwischendurch kann mal die Sonne scheinen, aber die Wolken überwiegen", sagt Wetterexperte Eisenmann. Das bedeutet: Im Taunus, im Vogelsberg und anderen Mittelgebirgen ist weiterer Schnee zu erwarten, unterhalb von etwa 350 Metern eher Regen oder Schneeregen.

"Vielleicht fällt auch in den Niederungen mal die ein oder andere Schneeflocke", sagt Eisenmann. Das ist mit der Warnung verbunden, dass die Straßen glatt sein können. Die ganze Woche über sind tagsüber Temperaturen zwischen dem Gefrierpunkt und maximal fünf, sechs Grad zu erwarten. Nachts liegen die Werte zwischen minus 2 und plus 3 Grad.

Temperaturen sinken wohl noch

Für die Zeit danach wird die Prognose weniger gewiss. Blauer Himmel, Sonnenschein - solche gravierenden Wetterwendungen sind laut Eisenmann für die erste Woche von 2021 nicht zu erwarten: "Die Temperaturen dürften aber allmählich noch ein bisschen runtergehen."

Sendung: hr-fernsehen, alle wetter, 29.12.2020, 19.15 Uhr