Bei der Massenschlägerei in der Frankfurter Innenstadt am Samstagabend haben laut Polizei womöglich transphobe Motive eine Rolle gespielt. Eine 20-jährige Person war von einer Gruppe attackiert worden.

Das teilte die Polizei am Montag nach einer ersten Auswertung von Videos zu dem Vorfall vom Samstagabend mit. Ermittlungen zufolge soll eine Gruppe eine 20-jährige Person vor einem Einkaufszentrum auf der Zeil beleidigt und getreten haben. Als das Opfer sich wehrte, beteiligten sich immer mehr Umstehende an der Schlägerei. Zehn Personen zwischen 14 und 30 Jahren wurden vorübergehend festgenommen, so die Polizei.

Insgesamt hielten sich am Samstagabend vor dem Einkaufszentrum rund 150 Jugendliche auf, die zudem gegen Corona-Regeln verstoßen haben sollen. Erst vor zwei Wochen war es auf der Zeil zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Dabei wurden Polizisten mit Flaschen und Eiern beworfen.