Nach der bundesweiten Drogenrazzia Anfang der Woche sind mittlerweile zehn Verdächtige in Untersuchungshaft.

Wie die Staatsanwaltschaft Gießen und die Polizei am Mittwoch gemeinsam mitteilten, laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Insgesamt waren am Montag rund 50 Objekte, die einem bandenmäßig organisierten Netzwerk von 43 mutmaßlichen Drogenhändlern oder Helfern zugeordnet werden, durchsucht worden.

Schwerpunkt der Razzien waren mehrere Kommunen in Mittelhessen. Dabei wurden mehr Waffen gefunden als bisher bekannt. Die Polizei entdeckte unter anderem eine Maschinenpistole, eine Schrotflinte und eine Machete. Die Beamten ermitteln seit 2017 in der Sache.