Feuerwehrleute auf dem Gelände der Uniklinik

Nach dem Brand auf einer Station des Uniklinikums in Gießen ermittelt die Polizei gegen eine 79 Jahre alte Patientin. Möglicherweise hat sie das Feuer mit einer brennenden Zigarette versehentlich verursacht.

Der Brand in der Gießener Uniklinik, bei dem in der Nacht auf Samstag mehr als ein Dutzend Menschen verletzt wurde, ist möglicherweise durch eine brennende Zigarettenkippe ausgelöst worden. Gegen eine 79 Jahre alte Patientin werde wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Eine Million Euro Sachschaden

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen seien sowohl vorsätzliche Brandstiftung als auch ein technischer Defekt als Ursache auszuschließen, hieß es seitens der Polizei. Der Sachschaden wird nach Angaben des Klinikums auf etwa eine Million Euro beziffert.

Das Feuer war auf der chirurgischen Station des Uni-Klinikums ausgebrochen. Die Feuerwehr musste acht Patienten aus dem brennenden Gebäudeteil ins Freie bringen, was angesichts ihres Gesundheitszustandes mit teils erheblichen Schwierigkeiten verbunden war. 15 Menschen mussten aufgrund von Rauchgasvergiftungen behandelt werden

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