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Audioseite Baustellen wegen Verdachts auf Schwarzarbeit durchsucht

Zollrazzia Frankfurt

Razzien im Baugewerbe: Zollfahnder haben unter anderem zwei Baustellen in Frankfurt durchsucht. Der Verdacht der Schwarzarbeit steht im Raum, es geht um einen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe.

Rund 50 Zollfahnder haben am Mittwoch insgesamt fünf Wohn- und Geschäftsräume und zwei Baustellen in Frankfurt, im Kreis Offenbach und in der bayerischen Region Rosenheim durchsucht. Wie das federführende Hauptzollamt Darmstadt am Donnerstag mitteilte, werden zwei Männer im Alter von 42 und 46 Jahren verdächtigt, über Jahre hinweg mittels Servicefirmen Scheinrechnungen bezogen und darüber Arbeitnehmer schwarz beschäftigt zu haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand entstand den Sozialkassen und Finanzämtern ein vorläufiger Schaden von etwa 1,2 Millionen Euro. Die Fahnder stellten bei den Durchsuchungen Vermögenswerte in Höhe von rund 250.000 Euro sicher - den Angaben zufolge vor allem Bargeld. Auf einer der Baustellen trafen die Beamten außerdem einen ausländischen Arbeitnehmer ohne gültige Aufenthaltspapiere an.

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