Zollhund "Black" fand das Kokain in den Koffern der beiden mutmaßlichen Schmuggler.

Am Frankfurter Flughafen haben Drogenspürhunde kiloweise Kokain erschnüffelt. Getarnt war das Rauschgift als Baby-Milchpulver. Der Schwarzmarktwert geht in die Millionen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Kokain-Fund am Frankfurter Flughafen

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Drogenspürhunde haben am Frankfurter Flughafen Rauschmittel mit Millionenwert entdeckt. Wie der Zoll am Freitag berichtete, hatten zwei mutmaßliche Drogenkuriere am 24. und 26. Januar bei ihrer Einreise aus Südamerika kiloweise Kokain im Gepäck - getarnt als Babynahrung.

Bei der routinemäßigen Kofferkontrolle schlugen die beiden Drogenspürhunde an. Und tatsächlich: Einmal zwölf und einmal 15 Kilogramm Kokain fanden sich in den Koffern - in jeweils 15 Dosen, die normalerweise Milchpulver für Kleinkinder enthalten. Der Schwarzmarktwert für diese Menge Kokain liegt nach Angaben des Zollamts bei rund einer Million Euro.

"Solche Mengen sonst nur in Großfracht"

Die beiden mutmaßlichen Drogenkuriere wurden bei der Einreise vorläufig festgenommen. Sie wurden noch am selben Tag dem Haftrichter vorgeführt und kamen in U-Haft. Das Kokain wurde sichergestellt. Das Frankfurter Zollfahndungsamt ermittelt nun.

"Zwölf und 15 Kilogramm Kokain sind für Aufgriffe im Reiseverkehr schon eine beachtliche Menge", sagte eine Sprecherin des Zollamts. "Das finden wir sonst eher in der Großfracht."

Im Jahr 2018 spürte das Hauptzollamt Frankfurt insgesamt rund 7.000 Kilogramm Rauschgift im Post-, Fracht- und Reiseverkehr auf - davon 139 Kilogramm Kokain.

Sendung: hr-iNFO, 07.02.2020, 11.20 Uhr