Polizeieinsatz
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Ein Autofahrer ist auf der A5 tödlich verunglückt. Er bog zu schnell in die Ausfahrt Reiskirchen ein und überschlug sich mit seinem Pkw.

Auf der A5 bei Reiskirchen ist am Donnerstagabend ein Autofahrer aus Mörfelden-Walldorf (Groß-Gerau) ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben wollte der 37-Jährige gegen 19.30 Uhr nach einem Überholmanöver die Autobahn an der Ausfahrt Reiskirchen (Gießen) verlassen. Dabei verlor er in einer Rechtskurve auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der Wagen überschlug sich mehrfach und schleuderte in das Buschwerk neben der Fahrbahn. Der Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem Wrack geborgen werden. Er starb noch an der Unfallstelle. Als Unfallursache gab die Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit an. Andere Verkehrsteilnehmer waren nicht in den Unfall verwickelt.

Anschlussstelle über drei Stunden gesperrt

Die Autobahn war in Richtung Frankfurt kurzzeitig gesperrt. Die Anschlussstelle Reiskirchen war wegen der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme in der Ausfahrt aus Richtung Kassel und in der Auffahrt in Richtung Frankfurt bis 23 Uhr gesperrt.

Ein Sachverständiger wurde mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt. Den Schaden gab die Polizei mit 37.000 Euro an.

Sendung: hr-iNFO, 12.07.2018, 21.00 Uhr