Über der Wasserkuppe hatten am Mittwoch zwei Gleitschirmflieger Probleme mit ihren Fluggeräten. Einer von ihnen prallte kurz nach dem Start auf eine Wiese, der zweite musste aus 2.000 Metern Höhe notlanden.

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Ein Gleitschirmflieger auf der Wasserkuppe

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Zwei Gleitschirmflieger an Wasserkuppe verunglückt

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An der Wasserkuppe (Fulda) sind am Mittwoch zwei Gleitschirmflieger verunglückt und mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht worden. Ein 63-Jähriger stürzte kurz nach dem Start gegen 16.30 Uhr im Bereich Pferdskopf mit seinem Fluggerät auf eine Wiese, wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte. Die Leinen seines Schirms hatten sich demnach verheddert.

Zwei Unfälle innerhalb von zehn Minuten

Der Mann zog sich starke Prellungen an den Beinen und der Hüfte zu. Zunächst hatte es geheißen, er sei gegen eine Felswand geflogen. Das stellte sich aber als falsch heraus.

Ein zweiter Gleitschirmflieger musste laut Polizei nur zehn Minuten später mit Hilfe eines Rettungsschirms notlanden. Sein Hauptschirm war demnach in rund 2.000 Metern Höhe durch eine Luftverwirbelung eingeklappt. Der 45-Jährige schlug in der Nähe der Radarkuppel Radom auf dem Boden auf und verletzte sich im Rücken- und Steißbereich.

Sendung: hr-iNFO, 10.7.2019, 19:00 Uhr