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Audioseite Zwei Tote bei Absturzs eines Tragschraubers

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen auf einem Waldweg im Halbkreis um ein ausgebranntes Wrack eines kleinen Hubschraubers.

Beim Absturz eines Tragschraubers nahe Butzbach sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Flugunfall in Südhessen mit einem Kind an Bord endete glimpflich.

Zu zwei schweren Flugunfällen ist es am Samstag in Hessen gekommen. Bei Butzbach (Wetterau) stürzte ein Gyrocopter, ein Ultraleicht-Tragschrauber, ab. Nach Angaben der Polizei kamen dabei zwei Menschen ums Leben. Bei den Toten handelt es sich demnach um zwei Männer im Alter von 39 und 47 Jahren aus Baden-Württemberg.

Das Fluggerät war gegen 17 Uhr in der Nähe des Butzbacher Flugplatzes an der L3053 aus noch ungeklärter Ursache abgestürzt. Nähere Umstände waren noch nicht bekannt. Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen sollen laut Polizei klären, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Auch die Staatsanwaltschaft Gießen ist in die Ermittlungen eingebunden.

Die Landstraße musste zwischen dem Langgönser Ortsteil Espa (Gießen) und dem Butzbachener Ortsteil Hausen-Oes voll gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Nacht.

Notlandung wegen Modellflugzeug

Zu einem weiteren Flugunfall kam es in Südhessen: Eine Propellermaschine musste am Nachmittag nach dem Zusammenstoß mit einem Modellflugzeug notlanden. Die Propellermaschine hatte ein Segelflugzeug im Schlepp, als sie mit dem Modellflugzeug über Otzberg (Darmstadt-Dieburg) zusammenstieß, wie die Polizei mitteilte.

Der 56-jährige Pilot der Propellermaschine habe daraufhin den Segelflieger ausgeklinkt und konnte sein Flugzeug sicher auf dem Flugplatz in Reinheim (Darmstadt-Dieburg) landen. Auch der 42-jährige Pilot des Segelfliegers, der ein zehnjähriges Kind mit an Bord hatte, konnte sicher landen. Verletzt wurde niemand.

Der 55-jährige Modellflieger konnte ermittelt werden. Er hatte sein Modellflugzeug mit einer Spannweite von 1,60 Metern laut Polizei wohl in Groß-Bieberau (Darmstadt-Dieburg) gestartet. Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, war noch unklar. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.

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