Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) will künftig die Gehälter ihrer Führungskräfte offenlegen.

"Alle Gehälter unserer Führungskräfte sollten in einem AWP-Transparenzregister aufgelistet sein, ich hätte nichts dagegen, sie sogar zu veröffentlichen", sagte der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler der "WirtschaftsWoche" (Freitag). "Wir werden als Bundesverband künftig Verträge und Gehälter viel genauer prüfen als bisher. Es muss engere Korridore für die Führungskräfte geben, bis hin zu Höchstgrenzen", forderte Stadler.

In den AWO-Kreisverbänden Frankfurt und Wiesbaden sollen weit überhöhte Gehälter gezahlt worden sein, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf Untreue und Betrug.