Ministerpräsident Bouffier will bei seiner Reise in die USA und nach Kanada für den Finanzplatz Frankfurt und den Wirtschaftsstandort Hessen werben. Aber auch die Themen Einwanderung und das Freihandelsabkommen CETA stehen auf dem Plan.

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Ministerpräsident Bouffier bei den Bad Hersfelder Festspielen

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Bouffier auf Nordamerika-Reise

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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ist mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu Gesprächen nach Nordamerika aufgebrochen. Die Delegation startete am Vormittag vom Frankfurter Flughafen in Richtung New York, wie ein Regierungssprecher am Sonntag sagte.

Bei seinem ersten Stopp will Bouffier mit dem deutschen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Christoph Heusgen, zusammenkommen. Deutschland hat zurzeit den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat.

Werbung für Finanzplatz Frankfurt und Wirtschaftsstandort Hessen

Bouffier hatte vor seinem Abflug angekündigt, in New York für den Finanzplatz Frankfurt werben zu wollen. Dazu will er sich mit Banken-Vertretern treffen.

Außerdem ist ein Aufenthalt in Chicago geplant. Dort will sich Hessen künftig nordamerikanischen Firmen als attraktiver Wirtschaftsstandort präsentieren. Dazu wird der Ministerpräsidenteine neue Auslandsvertretung eröffnen. Sie soll nach Angaben der Staatskanzlei Hessens Position in einem der wichtigsten Quellmärkte für Direktinvestitionen stärken. Die Reise führt zudem nach Milwaukee im hessischen Partnerland Wisconsin.

Im kanadischen Toronto soll über Fragen der Einwanderung und zum Freihandelsabkommen CETA beraten werden. An der York University in der kanadischen Metropole wird Bouffier zudem eine Rede zu Europa und den transatlantischen Beziehungen halten.

Sendung: hr-iNFO, 07.07.2019, 13.15 Uhr