Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich in der parteiinternen Debatte über eine CO2-Steuer an die Seite der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer gestellt.

"Wir können jetzt nicht einfach fröhlich eine CO2-Steuer beschließen, ohne zu wissen, welche Auswirkungen diese dann haben wird und welche Fehlsteuerungen damit verbunden sein könnten, zum Beispiel Fehlsteuerungen sozialer Art", sagte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Dienstag). Bouffier warnte vor zusätzlichen Belastungen beispielsweise für Berufspendler.

Kramp-Karrenbauer hatte am Wochenende vor nationalen Alleingängen in der Frage gewarnt und gesagt, hinter einer CO2-Steuer verberge sich nichts anderes als eine stärkere Belastung für Benzin, Diesel, Heizöl und Gas. Vize-Parteichef Armin Laschet und der Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, hatten sich von der Absage distanziert.