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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Bürgermeister-Stichwahlen in Bruchköbel und Rüdesheim

Direktwahlen Bürgermeister Oktober

In zwei hessischen Kommunen hat es am Sonntag Bürgermeister-Stichwahlen gegeben. In Bruchköbel zieht eine FDP-Politikerin ins Rathaus ein, in Rüdesheim unterliegt der Amtsinhaber von der CDU. Im Main-Kinzig-Kreis stimmten Bürger gegen eine Gemeinde-Fusion.

Die Bürger von Rüdesheim (Rheingau-Taunus) haben am Sonntag ihren Bürgermeister Volker Mosler (CDU) abgewählt. In der Stichwahl unterlag der Amtsinhaber dem unabhängigen Kandidaten Volker Zapp. Auf Zapp entfielen 60,9 Prozent der Stimmen, Mosler kam auf 39,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,2 Prozent.

Nach dem ersten Wahlgang hatte Mosler noch an der Spitze der Bewerber gelegen. In Rüdesheim wohnen knapp 10.000 Menschen, rund 7.400 sind wahlberechtigt.

FDP-Kandidaten setzt sich in Bruchköbel durch

Auch in Bruchköbel (Main-Kinzig) hatte der CDU-Kandidat das Nachsehen. In der Stichwahl setzte sich am Sonntag FDP-Frau Sylvia Braun gegen den Christdemokraten Daniel Weber durch. Für Braun votierten 69,8 Prozent der Wählerinnen und Wähler, Weber kam auf 30,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,9 Prozent. Schon den ersten Wahlgang hatte Braun für sich entscheiden können, allerdings deutlich knapper.

Das bisherige Stadtoberhaupt Günter Maibach (CDU) war nach zwölf Jahren im Amt nicht mehr angetreten. In Bruchköbel leben etwa 20.000 Einwohner, davon sind rund 16.500 wahlberechtigt.

Keine Fusion von Erlensee und Neuberg

In Erlensee und Neuberg (beide Main-Kinzig) haben die Bürger am Sonntag über eine mögliche Fusion der beiden Gemeinden zu einer neuen Kommune abgestimmt. Das Ergebnis des Bürgerentscheids war eindeutig: In Erlensee stimmten bei der Frage "Sollen sich die Stadt Erlensee und die Gemeinde Neuberg zu einer neuen Kommune vereinigen?" 60,2 Prozent mit "Nein", in Neuberg waren es 79,7 Prozent. Damit kommt es vorerst nicht zu einer Fusion.

Im Vorfeld hatten Neubergs Bürgermeisterin Iris Schröder (SPD) und ihr Erlenseer Amtskollege Stefan Erb (SPD) die Werbetrommel für eine Fusion gerührt und vor allem finanzielle Gründe ins Feld geführt. Laut Erb ließen sich durch einen Zusammenschluss jährlich bis zu 1,3 Millionen Euro einsparen.

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Sendung: hr-iNFO, 10.11.2019, 20 Uhr