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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Vier Bürgermeisterwahlen in Hessen

Wahlurne

Guxhagen hat eine neue Bürgermeisterin, in Liebenau geht der Rathauschef in eine weitere Amtszeit: Vier Gemeinden haben am Sonntag zur Wahl aufgerufen, zwei Entscheidungen sind noch offen.

Nach dem Super-Wahlsonntag am vergangenen Wochenende standen auch an diesem Sonntag wieder vier Bürgermeisterwahlen in Hessen an. Während bei zwei Wahlen am Ende klare Sieger feststanden, müssen zwei weitere Kommunen noch einmal abstimmen:

  • Harald Munser geht in Liebenau (Kassel) in seine zweite Amtszeit. Der parteiunabhängige Rathauschef setzte sich ohne Gegenbewerber mit 71,6 Prozent der Stimmen durch. 50,4 Prozent der rund 2.500 Wahlberechtigten nahmen unter Corona-Vorkehrungen am Urnengang teil. Auf Munser, der seit 2015 im Amt ist, entfielen 903 Stimmen.
  • Klare Verhältnisse gab es auch in Guxhagen (Schwalm-Eder). Susanne Schneider erhielt 82,9 Prozent der Stimmen und tritt damit die Nachfolge von Edgar Slawik an, der nach 18 Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten war. Schneiders ebenfalls unabhängiger Gegenkandidat Klaus Gerhold kam auf 17,1 Prozent. An der Wahl beteiligten 70,2 Prozent der knapp 4.400 Wahlberechtigten.
  • In Weinbach (Limburg-Weilburg) wird die Nachfolge des nach internen Querelen freiwillig ausgeschiedenen Amtsinhabers Jörg Lösing (parteilos) in einer Stichwahl entschieden. Von den vier unabhängigen Bewerbern verpasste Britta Löhr mit 47,4 Prozent im ersten Wahlgang nur knapp die absolute Mehrheit. In der Stichwahl in zwei Wochen bekommt sie es nun mit Till Boger zu tun, der 39,4 Prozent der Stimmen erhielt. Die beiden weiteren Bewerber waren chancenlos. Die Beteiligung unter den gut 3.500 Wahlberechtigten lag bei 61,6 Prozent.
  • Ein zweiter Urnengang wird auch in Alheim (Hersfeld-Rotenburg) nötig. Die unabhängigen Kandidaten Monika Riekhof (45,6 Prozent) und Jochen Schmidt (34,1 Prozent) treten in einer Stichwahl gegeneinander an, nachdem am Sonntag keiner der beiden die erforderliche 50-Prozent-Mehrheit erzielen konnte. Aribert Kirch (20,4 Prozent) ist aus dem Rennen. Bei der Wahl zum Nachfolger des nach 24 Jahren nicht mehr angetretenen Amtsinhabers Georg Lüdtke (SPD) lag die Wahlbeteiligung bei 69,1 Prozent. Knapp 4.000 Bürger waren aufgerufen.

Sendung: hr1, 8.11.2020, 20.00 Uhr