Der hessische Bund der Steuerzahler hat die jüngst beschlossene Neueinteilung der Landtagswahlkreise als "verpasste Chance" gewertet.

Nötig wäre eine Wahlrechtsreform, um einen teuren "XXL-Landtag" künftig zu verhindern, sagte der Vorsitzende des Steuerzahlerbundes, Papendick, am Freitag. Dafür müssten Überhang- und Ausgleichsmandate in Zukunft unmöglich oder zumindest unwahrscheinlich werden. Nun drohe nach der Landtagswahl 2023 erneut ein überdimensionierter Landtag. Derzeit hat der Landtag 137 statt der eigentlich vorgesehenen 110 Mandate.