Hintergründe, Ergebnisse, Reaktionen: In unserem Ticker informieren wir Sie über alles Wissenswerte zur Bundestagwahl in Hessen.

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  • Top-Thema

    Weiterhin 50 Abgeordnete aus Hessen im Bundestag

    An der Parteienkonstellation ändert sich Einiges, aber die Zahl der hessischen Abgeordneten im Bundestag wird nach dem vorläufigen Wahlergebnis voraussichtlich gleich bleiben. Wie der Bundeswahlleiter mitteilte, werden nach dem aktuellen Stand 50 Abgeordnete aus Hessen in den Bundestag einziehen.

    Die SPD kommt auf 15 Abgeordnete, darunter 14 per Direktmandat. Die CDU wird mit 12 Abgeordneten vertreten sein, davon sieben per Direktmandat. Die hessischen Grünen werden neun Abgeordnete stellen, darunter ein Direktmandat. Die FDP kommt auf sieben, die AfD auf fünf und die Linke auf zwei hessische Abgeordnete - alle ohne Direktmandate.

    Eine Hessenkarte, auf der die Direktmandate bei der Bundestagswahl 2021 nach Wahlkreisen eingezeichnet sind
  • SPD-Direktkandidat Zorn: "Dass es so deutlich ausfällt, hätte ich nicht erwartet"

    Nicht nur im Bund, sondern auch in Frankfurt feiert die SPD einen Wahlerfolg: Armand Zorn gewann das Direktmandat im Wahlkreis Frankfurt I mit 29,0 Prozent der Stimmen - ein deutlicher Vorsprung vor CDU (21,7 Prozent) und Grünen (18,8 Prozent). "Ich bin sehr dankbar für das Ergebnis, das mir die Frankfurterinnen und Frankfurter beschert haben", sagte Zorn am Montag dem hr.

    "Als ich angetreten bin, habe ich das Ziel ausgegeben, das Direktmandat zurückzuerobern. Ich habe immer daran geglaubt", erklärte Zorn. "Dass es am Ende aber so deutlich ausfällt, mit so deutlichem Abstand zur CDU und den Grünen, das hätte ich so nicht erwartet."

  • Hessische Unternehmerverbände befürchten "Umverteilung und höhere Steuern"

    Die hessischen Unternehmer haben die künftige Bundesregierung vor einem wirtschaftsfeindlicheren Kurs gewarnt. "Natürlich hätte ich mir bessere Ergebnisse für Parteien mit wirtschaftsfreundlicheren Programmen gewünscht", sagte der Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Wolf Matthias Mang, am Montag in Frankfurt.

    "Nun habe ich die Sorge vor mehr Umverteilung, weiterer Reglementierung und höheren Steuern." Solche Vorhaben seien schlecht für den Wirtschaftsstandort, mahnte Mang. Sie dürften nicht realisiert werden. Die Sondierungsgespräche in Berlin sollten den Weg für Wachstumspolitik ebnen. "Die Unternehmen brauchen keine zusätzlichen Fesseln und Lasten, sondern mehr unternehmerische Freiheit, um nach Corona neuen Schwung zu bekommen."

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    CDU-Spitzenkandidat Braun für Jamaika-Koalition

    Sein Direktmandat im Wahlkreis Gießen hat Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) verloren. Und auch die Verluste der CDU im Bund "haben weh getan", sagte der hessische CDU-Spitzenkandidat am Montag in hr-iNFO. "Als große Volkspartei kann man nicht dauerhaft Ergebnisse unter 30 Prozent hinnehmen. Daraus müssen wir Lehren ziehen."

    Jetzt gehe es aber erst einmal um die Regierungsbildung. Braun warb für eine Koalition mit den Grünen und der FDP. "Wenn man über die Frage nachdenkt: Wie kann man den großen industriellen Umbau, um unsere Wirtschaft klimaneutral zu machen, am kompetentesten umsetzen? Dann hat Jamaika viel Charme."

    Porträtaufnahme von Helge Braun.
  • SPD-Abgeordneter Gremmels: "Super-Ergebnis in Nordhessen"

    Timon Gremmels, SPD-Abgeordneter aus Kassel, freut sich nicht nur darüber, dass er sein Direktmandat verteidigen konnte. "Das ist ein Super-Ergebnis der SPD in Nordhessen", sagte er dem hr. "Das liegt auch daran, dass wir in der Gesellschaft gut verankert sind, vom Schützen- bis zum Sportverein sind wir überall präsent", so Gremmels.

    Mit 25,7 Prozent der Stimmen im Bund ist die SPD stärkste Kraft geworden. Gremmels leitet daraus einen Regierungsauftrag ab und hat auch eine Wunsch-Koalition: "Eine Ampelkoalition funktioniert ja schon gut, nämlich in Rheinland-Pfalz. Das ist jetzt unser Ziel auch im Bund. Eine neue GroKo kann ich mir nicht vorstellen."

    SPD-Politiker stehen klatschend nebeneinander.
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    FDP-Landesvorsitzende Stark-Watzinger: "Wollen uns gerne einbringen"

    Die hessische Landesvorsitzende der FDP, Bettina Stark-Watzinger, hat am Montagmorgen für eine Regierungsbeteiligung ihrer Partei geworben. Sie sagte in hr-iNFO, Union und SPD stünden für den Status Quo. "Die beiden großen Parteien hatten schon die Chance, in den letzten fast zwei Jahrzehnten dieses Land zu gestalten und für die Zukunft aufzustellen." Es gehe um Themen wie die Altersvorsorge, die Digitalisierung und den Klimawandel, sagte Stark-Watzinger. "Insofern braucht es jetzt Reformkräfte in einer Koalition. Da wollen wir uns gerne einbringen."

    Zur Frage, ob die FDP eher mit CDU/CSU oder SPD koalieren werde, machte Stark-Watzinger keine klare Aussage. "Es gibt sicherlich Unterschiede, mit welcher der beiden Parteien es leichter wäre, zusammenzukommen." Es werde aber bei den Verhandlungen auf Inhalte ankommen und nicht um "Farbspiele", sagte die FDP-Landesvorsitzende. Die FDP hat laut vorläufigem Endergebnis 11,5 Prozent der Stimmen geholt - das sind 0,8 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Bundestagswahl.

    Bettina Stark-Watzinger spricht beim digitalen Parteitag der hessischen FDP
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    Bouffier: "Bitterer Tag" für die Union

    Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) spricht von einem "bitteren Tag" für die Unionsparteien. CDU/CSU haben laut dem vorläufigen Endergebnis 24,1 Prozent der Stimmen bekommen - das ist ein Verlust von 8,8 Prozentpunkten im Vergleich zu 2017. Bouffier sagte in hr1: "Die SPD ist etwas vorne, aber am Ende ist entscheidend, wer im Deutschen Bundestag eine Mehrheit bekommt." Jetzt müsse man Gespräche führen. "Ich halte das Ergebnis für offen. Am Ende entscheiden FDP und Grüne, mit wem sie eine Regierung bilden wollen", erklärte Bouffier.

    Auf die Frage, wer die Schuld an den Verlusten der Union trage, sagte Bouffier: "Schuldige zu suchen hilft nie weiter. In einer Niederlage darf man nicht untergehen, genauso wenig wie man im Sieg übermütig ist." Die Union müsse den Anspruch haben, deutlich stärker zu werden. Aber: "Das wird nicht ganz einfach."

    Ministerpräsiden Volker Bouffier (CDU) in Bundesratsitzung
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    Linken-Vorsitzende Wissler: "Unglaublich schmerzliche Verluste"

    Die Bundesvorsitzende der Linken und hessische Spitzenkandidatin Janine Wissler hat das Ergebnis ihrer Partei als "ganz, ganz bitter" bezeichnet. "Es sind unglaublich schmerzliche Verluste. Wir müssen uns überlegen, wie wir wieder mehr Menschen erreichen", sagte Wissler am Montagmorgen in hr-iNFO. Die Linke bekam laut dem vorläufigen Endergebnis 4,9 Prozent der Stimmen - ein Verlust von 4,3 Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl 2017.

    "Was mich umtreibt ist, dass wir bei so vielen Fragen eigentlich Positionen haben, die mehrheitsfähig sind. Ob das der höhere Mindestlohn ist, mehr Geld für die Pflege oder bezahlbare Mieten. Trotzdem führt das nicht dazu, dass uns viele Menschen wählen." Wissler sagte, jetzt müsse die Partei das Ergebnis analysieren. Personelle Veränderungen lehnte sie ab, da sie als Parteivorsitzende ja erst seit einem halben Jahr im Amt sei. "Die personelle Neuaufstellung haben wir ja gemacht. Ich glaube eher, dass wir sie zu spät gemacht haben."

    Janine Wissler mit den Linken-Vorsitzenden Dietmar Bartsch und Susanne Hennig-Wellsow
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    SPD-Spitzenkandidat Roth für Ampelkoalition

    Im Wahlkreis 169 (Werra-Meißner - Hersfeld-Rotenburg) hat Michael Roth (SPD) zum siebten Mal sein Direktmandat verteidigt. Zum knappen Vorsprung der SPD vor der CDU im Bund sagte Roth in hr-iNFO: "Sie müssen mal schauen, von welchem Ausgangspunkt wir gestartet sind: Vor wenigen Wochen noch wurden wir belächelt, weil wir einen Kanzlerkandidaten aufgestellt haben. Jetzt liegen wir auf Platz eins."

    Das Ergebnis werde einigen etwas abverlangen, "weil wir aus den Gewohnheiten heraustreten müssen. Wir werden vermutlich ein Dreierbündnis bekommen. Das setzt viel Kompromissfähigkeit voraus." Roth sprach sich für eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP aus. Er sehe große Schnittmengen mit den Grünen und auch Übereinstimmungen mit der FDP. "Eine Grundlage für ein solches modernes Bündnis für Deutschland sehe ich durchaus, aber ich kann natürlich nicht den Verhandlungen vorgreifen."

  • CDU-Kreisverband Frankfurt enttäuscht

    Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Frankfurt, Jan Schneider, hat sich unzufrieden mit dem Ergebnis seiner Partei bei der Bundestagswahl gezeigt. "Wir haben als Union sicherlich den Anspruch, andere Ergebnisse einzufahren - im Bund genauso wie hier vor Ort", sagte Schneider dem hr.

    Ziel der CDU sei es gewesen, die beiden Direktmandate in Frankfurt zu holen. "Das war auch unser Anspruch. Dementsprechend war die Enttäuschung, dass wir beide Direktmandate verloren haben", sagte Schneider weiter. Man habe intensiv gekämpft. "Wir mussten aber merken, dass der Bundestrend so war, dass auch ein engagierter Wahlkampf hier vor Ort gegen diesen Trend leider nicht ankam."

  • Grünen-Kandidat Nouripour: "Bin unendlich dankbar"

    Es ist eine Premiere für die hessischen Grünen: Ihr Kandidat Omid Nouripour hat das erste Bundestags-Direktmandat für die Partei im Land geholt. "Das Ergebnis in Frankfurt ist mehrfach sensationell", sagte Nouripour dem hr am Montagmorgen. "Wir haben zum ersten Mal zwei Grüne aus Frankfurt im Bundestag. Wir haben einen Wahlkreis direkt gewonnen - auch das ist historisch." Während Nouripour in seinem Wahlkreis Frankfurt II direkt gewann, verpasste seine Parteikollegin Deborah Düring im Wahlkreis Frankfurt I das Direktmandat. Sie dürfte aber über die Landesliste in den Bundestag einziehen.

    "Wir haben es geschafft, gegen den Bundestrend erneut stärkste Kraft in dieser Stadt zu werden. Das ist überragend", freute sich Nouripour. Er sei "unendlich dankbar", Frankfurt als Direktkandidat vertreten zu dürfen.

  • Hessen wird wieder rot

    Drei Bundestagswahlen lang war Hessen eine sichere Bank für die CDU. Jetzt liegt sie im Landesergebnis deutlich hinter der SPD. Prominente Christdemokraten verlieren ihr Wahlkreismandat, darunter der hessische Spitzenkandidat Helge Braun in Gießen und sein Wetzlarer Parteikollege Hans-Jürgen Irmer. Eine Analyse des hessischen Ergebnisses lesen Sie hier.

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    Vorläufiges Endergebnis im Bund: SPD stärkste Kraft

    Jetzt ist das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl da: Demnach ist die SPD mit 25,7 Prozent stärkste Kraft im Bund geworden. Es folgen CDU/CSU (24,1 Prozent), die Grünen (14,8 Prozent), die FDP (11,5 Prozent), die AfD (10,3 Prozent) und die Linke (4,9 Prozent).

    Die größten Verluste gab es für die CDU (-8,8 Prozent). Den größten Zugewinn hatten die Grünen (+5,9 Prozent). Im neuen Bundestag werden laut dem vorläufigen Endergebnis 735 Abgeordnete sitzen - eine Rekordzahl. Bisher hatte der Bundestag 709 Mitglieder.

    Das vorläufige Ergebnis der Bundestagswahl
    Das vorläufige Ergebnis der Bundestagswahl
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    Wahlbeteiligung in Hessen leicht gesunken

    Die Wahlbeteiligung in Hessen liegt bei dieser Bundestagswahl mit 76,2 Prozent leicht unter der von 2017. Damals lag sie bei 77 Prozent.

    Die höchste Wahlbeteiligung gab es in zwei Gemeinden im Kreis Fulda, Rasdorf (87,4 Prozent) und Hofbieber (86,4 Prozent). Am wenigsten Wahlberechtigte gingen in Raunheim im Kreis Groß-Gerau (64,1 Prozent) und Offenbach (67,5 Prozent) zur Wahl.

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    Das vorläufige Ergebnis in Hessen

    Etwas mehr als neun Stunden nach dem Schließen der Wahllokale ist das vorläufige hessische Endergebnis da. Demnach ist die SPD mit 27,6 Prozent der Zweitstimmen klar die stärkste Kraft im Land. Es folgen CDU (22,8), Grüne (15,8), FDP (12,8), AfD (8,8) und die Linke (4,3). Die Wahlbeteiligung sank von 77,0 Prozent bei der Bundestagswahl 2017 leicht auf 76,2 Prozent. Die größten Verluste musste die CDU hinnehmen (-8,1). Den größten Zugewinn verbuchten die Grünen (+6,1).

    Bundestagswahl Ergebnisse Land Hessen Ergebnis
    Bundestagswahl Ergebnisse Land Hessen Veränderungen
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    SPD bei Direktmandaten klar vorne

    Die SPD hat in Hessen mit Abstand die meisten Direktmandate gewonnen. Die Sozialdemokraten, die bei der Bundestagswahl 2017 nur fünf hessische Wahlkreise für sich entscheiden konnten, holten am Sonntag insgesamt 14 Direktmandate. Sieben gingen an die CDU, im Wahlkreis Frankfurt II triumphierte mit Omid Nouripour erstmals ein Direktkandidat der Grünen. Die prominentesten Verlierer der Christdemokraten waren Hans-Jürger Irmer, der im Lahn-Dill-Kreis hinter Dagmar Schmidt (SPD) landete, und Kanzleramtschef Helge Braun, der in Gießen das Nachsehen gegen SPD-Politiker Felix Döring hatte.

    Hessenkarte mit den bereits ausgezählten Wahlkreisen.
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    Letzter Wahlkreis auch an die SPD

    Inzwischen ist mit dem Odenwald auch der letzte noch verbliebene Wahlkreis ausgezählt. Und siehe da: Auch in Südhessen wechselt das Direktmandat von CDU zu SPD. Die meisten Erststimmen erhielt Jens Zimmermann, der damit in den Bundestag einzieht. Der Sieg bei den Zweitstimmen geht ebenfalls an die Sozialdemokraten (28,0).

    Bundestagswahl Ergebnisse Erststimme Odenwald
  • Zweitstimmen: Grüne erobern Frankfurt

    In Frankfurt sind die Grünen stärkste Kraft. Die Partei kam bei den Zweitstimmen auf 24,6 Prozent der Stimmen. Die CDU verlor 8,2 Prozentpunkte und erreichte nur noch 18,1 Prozent der Stimmen. Damit fielen die Christdemokraten noch hinter die SPD, die 22,5 Prozent holte. Bei den Städten und Gemeinden gingen auch Marburg und Darmstadt an die Grünen. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Letzter Wahlbezirk wird ausgezählt

    Das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl in Hessen steht kurz bevor: Wie Landeswahlleiter Wilhelm Kanther auf hr-Nachfrage mitteilte, wird derzeit der letzte Wahlbezirk ausgezählt. Er gehört zur Gemeinde Rödermark aus dem Wahlkreis Odenwald.

  • Stichwahl in Offenbach

    Amtsinhaber Oliver Quilling von der CDU hat die Wiederwahl als Landrat im Kreis Offenbach knapp verpasst. Er erreichte am Sonntag 49,6 Prozent und verfehlte die erforderliche absolute Mehrheit hauchdünn. Quilling muss somit in zwei Wochen in die Stichwahl. Zu tun bekommt er es erneut mit Carsten Müller von der SPD, der auf 27,6 Prozent kam. Robert Müller von den Grünen ist mit 22,8 Prozent aus der Wahlentscheidung ausgeschieden.

  • Top-Thema

    Alle Direktwahlen ausgezählt

    Das letzte Direktwahl-Ergebnis ist eingetroffen – und zwar aus Maintal im Main-Kinzig-Kreis: Die unabhängige Bürgermeisterin, Monika Böttcher, ist mit hauchdünner Mehrheit in ihrem Amt bestätigt worden. Sie erhielt 50,5 Prozent der Stimmen. Auf ihre Mitbewerber Götz Winter (CDU) und Martin Spichal (SPD) entfielen 28,5 und 21 Prozent der Stimmen. Alle weiteren Ergebnisse der Direktwahlen vom Sonntag finden Sie hier.

  • Bouffier hofft auf Jamaika-Koalition

    Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sieht Armin Laschet weiter in einer guten Position für das Amt des Bundeskanzlers. Der Landesvorsitzende der Christdemokraten erneuerte im Gespräch mit dem hr seine Hoffnungen auf eine Jamaika-Koalition. Die SPD und Kanzlerkandidat Olaf Scholz seien zwar voraussichtlich die stärkste Partei. "Den Regierungsauftrag hat aber der, der eine Mehrheit im deutschen Bundestag hinter sich versammelt und nach Lage der Dinge wird es so sein, dass drei Parteien zusammenkommen müssen", so Bouffier. Es werde darauf ankommen, wie sich Grüne und FDP entscheiden.

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    Bouffier hofft auf Jamaika-Koalition

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    OB-Wahl in Gießen: Bouffier verpasst Stichwahl

    Bei den Oberbürgermeisterwahlen in Gießen hat es der Sohn von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) nicht in die Stichwahl geschafft. Frederik Bouffier (ebenfalls CDU) landete mit 29,5 Prozent der Stimmen auf Platz drei – hauchdünn hinter Alexander Wright (Grüne/30,7 Prozent) und Frank-Tilo Becher (SPD/30,3 Prozent). Wright und Becher treten am 24. Oktober zum Direktduell in der Universitätsstadt gegeneinander an. Die Wahlbeteiligung am Sonntag lag bei 68 Prozent. Mehr zur OB-Wahl.

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    Landrats-Stichwahl in Gießen

    Die amtierende Gießener Landrätin Anita Schneider (SPD) muss in die Stichwahl. Die Amtsinhaberin erhielt am Sonntag bei der Landrats-Direktwahl zwar das beste Ergebnis aller drei Kandidaten. Nachdem gegen 0.45 Uhr mit 282 fast alle der 289 Wahlbezirke ausgezählt waren, war aber klar: Sie hat die absolute Mehrheit verpasst, die sie sechs Jahre zuvor noch im ersten Wahlgang deutlich geholt hatte. Schneider lag zu diesem Zeitpunkt bei 42 Prozent. Herausforderer Peter Neidel (CDU) kam auf 34,7 Prozent.

  • Top-Thema

    Helge Braun verliert Direktmandat

    Auch Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat sein Direktmandat an die SPD verloren. Im Landkreis Gießen setzte sich SPD-Kandidat Felix Döring mit 30,4 Prozent durch und zieht damit in den Bundestag ein. Braun erhielt nur 29,6 Prozent der Erststimmen.

    Bundestagswahl Ergebnisse Erststimme Gießen