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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Bürgermeisterwahlen am Sonntag

Rathaus-Schild

In vier hessischen Kommunen hat es am Sonntag Bürgermeisterwahlen gegeben. In Bad Schwalbach kommt es zu einer Stichwahl, in drei weiteren Kommunen gibt es bereits Wahlsieger.

Die Bürgermeisterwahl in Bad Schwalbach (Rheingau-Taunus) ist am Sonntag noch nicht entschieden worden. In einer Stichwahl in drei Wochen am 24. November treten Markus Oberndörfer (SPD) und Andreas Ruck (unabhängig) gegeneinander an. Keiner der beiden erhielt die absolute Mehrheit, beide lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die meisten Stimmen. Oberndörfer kam schließlich auf 29,7 Prozent, Ruck auf 29,1 Prozent.

Insgesamt hatten sich sieben Kandidatinnen und Kandidaten in der Kreisstadt zur Wahl gestellt. Amtsinhaber Martin Hußmann (CDU) war nach zwei Wahlperioden nicht mehr angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,2 Prozent.

Hünfeld, Wächtersbach und Birstein haben entschieden

Entscheidungen gab es dagegen bereits in den drei weiteren hessischen Kommunen, in denen am Sonntag gewählt wurde:

In Birstein (Main-Kinzig) gab es während der Auszählung der Stimmen ebenfalls ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Kandidaten. Schließlich gewann der 28 Jahre alte Fabian Fehl (SPD) mit 52,8 Prozent der Wählerstimmen. Der unabhängige Kandidat Christian Götz unterlag knapp mit 47,2 Prozent. Der langjährige Bürgermeister Wolfgang Gottlieb (parteilos) war nicht wieder angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,9 Prozent.

In Wächtersbach (Main-Kinzig) wurde Bürgermeister Andreas Weiher (SPD) im Amt bestätigt. Mit 79,9 Prozent der Wählerstimmen setzte er sich deutlich gegen Mitbewerber Alexander Fiedler (unabhängig) durch, der auf 20,2 Prozent der Stimmen kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,3 Prozent.

Neuer Bürgermeister von Hünfeld (Fulda) wird Benjamin Tschesnok (CDU). Der 35 Jahre alte Stadtverordnete war einziger Kandidat. 86,3 Prozent der Wahlberechtigten stimmten für ihn. Er übernimmt das Amt im April von Stefan Schwenk (CDU), der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr angetreten war. Die Wahlbeteiligung lag bei 40 Prozent.

Sendung: hr-iNFO, 03.11.2019, 19.00 Uhr