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Früherer Landtagspräsident Möller gestorben

Früherer Landtagspräsident Klaus Peter Möller

Der frühere Landtagspräsident Klaus Peter Möller ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Weggefährten würdigten ihn als geradlinigen Politiker mit verdienstvollem Engagement.

Der Landtag trauert um seinen ehemaligen Präsidenten Klaus Peter Möller (CDU). Möller sei in seinen langen Jahren als Abgeordneter immer ein entschiedener Kämpfer für Demokratie und Freiheit gewesen, erklärte Boris Rhein (CDU), der amtierende Präsident des Parlaments in Wiesbaden. "Ich habe Klaus Peter Möller erlebt als einen beeindruckenden Mann, der sich immer geradlinig und klar für die parlamentarische Demokratie eingesetzt hat", sagte Rhein am Donnerstag. Als Landtagspräsident sei er Gesicht und Stimme des hessischen Parlaments gewesen.

"Klaus Peter Möller hat die hessische Politik über Jahrzehnte mitgestaltet und auch ein Stück weit mitgeprägt", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). "Mit klarem Willen und deutlichen Worten hat er als Abgeordneter die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten und als Landtagspräsident den Hessischen Landtag in herausragender Weise repräsentiert."

Träger von Leuschner-Medaille und Verdienstorden

Er habe sich nicht nur im Landtag, "sondern auch in seiner Heimatstadt Gießen vorbildlich engagiert und in den Dienst der Gesellschaft gestellt", so Bouffier. Für dieses Engagement wurde Möller mit der Wilhelm Leuschner-Medaille und dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Der Jurist Möller gehörte von 1977 bis 2003 dem hessischen Parlament an. Von Juli 1988 bis April 1991 sowie von April 1995 bis April 2003 war er Präsident des Hessischen Landtages.

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