Frankfurt will fast 100 Mio Euro in Stadtteile wie Höchst, Nied, Griesheim und Sossenheim investieren. Das kündigten Oberbürgermeister Peter Feldmann und Planungsdezernent Mike Josef (beide SPD) am Donnerstag an.

Ziel sei es, bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und die Lebensqualität zu steigern. Die Finanzierung komme zu je einem Drittel aus beantragten Fördermitteln des Bundes und des Landes. Das übrige Drittel übernehme die Stadt. Der Frankfurter Westen werde oft verkannt, obwohl dort mehr Menschen lebten als im Nordend, sagte Feldmann. Doch die Viertel litten teils unter Leerstand, schlechten Verkehrsanbindungen und Imageproblemen, so die Stadt. Mit dem Geld ließen sich Grünflächen besser verbinden, Ortskerne aufwerten und das öffentliche Leben angenehmer machen.