Fünf Bundesländer wollen enger zusammenarbeiten, um die Sicherheit der Menschen auf öffentlichen Plätzen und Straßen zu verbessern.

Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland unterzeichnen hierzu bei der Innenministerkonferenz in einigen Tagen eine Kooperationsvereinbarung. Nach Angaben des Ministeriums in Stuttgart will die Polizei in den Ländern Informationen austauschen, gemeinsame Präventionsmaßnahmen ergreifen und bei Kontrollen und Fahndungen nach Tätern enger kooperieren.

Baden-Württembergs Ressortchef Thomas Strobl (CDU) sagte, die Menschen im Südwesten könnten sich schon sehr sicher fühlen. Aber einzelne schwere Straftaten oder eine angespannte Lage an Brennpunkten könnten das Sicherheitsgefühl empfindlich stören. "Deshalb wollen wir das Thema auch länderübergreifend anpacken." Eine länderübergreifende Kooperation gibt es bereits seit 2016 bei der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen - mit Erfolg, wie Strobl meinte.