Opfer schwerer Gewalttaten und Terroranschläge können ab sofort Geld aus dem hessischen Opferfonds beantragen.

Der elfköpfige Beirat des Hilfsfonds hat das Antragsverfahren beschlossen, wie der Landtag am Mittwoch mitteilte. Geld aus dem Fonds steht Menschen zu, die seit dem 1. Januar 2019 Opfer einer schweren Gewalttat geworden sind, wenn die Straftat in Hessen begangen wurde.

Materieller Schaden müsse nicht nachgewiesen werden. In der Regel würden einmalig 10.000 Euro gezahlt, bei schweren Gesundheitsschäden bis zu 30.000 Euro, in besonderen Härtefällen bis zu 100.000 Euro.