Weil die Wahl eines Stadtverordnetenvorstehers in Homberg Ohm (Vogelsberg) nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde, hat das Verwaltungsgericht Gießen sie nun für ungültig erklärt.

Bei der Wahl am 27. August 2018 sei unter anderem der Grundsatz der geheimen Wahl nicht berücksichtigt worden. So wurde wegen des Fehlens einer Wahlkabine in einem nicht für den Wahlvorstand einsehbaren Nebenraum gewählt, der über mehrere Eingänge verfügte.

Das Urteil vom 2. Juni 2020 ist noch nicht rechtskräftig (8 K 133/19.GI).