Der Gerichtsvollzieher-Bund fordert von der Landesregierung weitergehende Schritte gegen den Nachwuchsmangel.

Die geplante Öffnung der Ausbildung für externe Bewerber reiche nicht aus, sagte Landesvorsitzender Ebertz. Mit einer längeren Ausbildung könne der Beruf besser für die Zukunft vorbereitet werden. Er schlug ein dreijähriges Fachhochschulstudium mit Bachelor-Abschluss vor.

Zudem müsse der Umgang mit Beschimpfungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Schuldnern in größerem Umfang in die Ausbildung integriert werden, forderte Ebertz.