Der geplante Fonds des Landes für die Hinterbliebenen der Opfer des Anschlags von Hanau ist mit zwei Millionen Euro nach Einschätzung des dortigen Oberbürgermeisters Kaminsky (SPD) zu klein.

Der Fonds werde auch "der besonderen Verantwortung im Kontext rassistischer Gewalt nicht gerecht", schrieb der Oberbürgermeister in einem Brief an die Landtagsfraktionen von CDU, Grünen, SPD und FDP. Nirgends habe es zuletzt mehr Opfer von rechtem Terror gegeben als in Hessen.

Um die Dutzenden Betroffenen in Hanau materiell abzusichern, reiche die vorgesehene Summe nicht, findet Kaminsky.