CDU-Politiker Heiko Wingenfeld (links) hat sich gegen seine Konkurrenten in der OB-Wahl durchgesetzt.

Kein Überraschung in Fulda: Amtsinhaber Heiko Wingenfeld (CDU) gibt sich keine Blöße gegen den SPD-Herausforderer Wulf.

Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld setzte sich souverän gegen den einzigen Gegenkandidaten durch. Der Amtsinhaber von der CDU erhielt 64,7 Prozent. Herausforderer Jonathan Wulff von der SPD kam auf 35,3 Prozent.

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Somit darf Wingenfeld als Verwaltungschef im rund 68.000 Einwohner zählenden Oberzentrum in Osthessen mit einer zweiten Amtszeit planen. "Es ist für mich voller Ansporn weiterhin mit Leidenschaft und Kraft für meine Heimatstadt zu wirken", sagte Wingenfeld am Sonntagabend. Das konservativ geprägte Fulda ist eines der Kraftzentren der CDU in Hessen.

OB will Fulda "gut aus der Krise zu führen"

Wingenfeld (47), gelernter Jurist, ist seit 2015 OB in der Domstadt. 2015 hatte er sich mit 66,6 Prozent gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt. Zuvor war er Vize-Landrat in Fulda.

Weit oben auf Wingenfelds Agenda für die kommende Amtszeit steht nach eigener Aussage vor allem die Innenstadt-Entwicklung. "Für mich geht es darum, Fulda gut aus der Krise zu führen."

Für Wulff (46), Fraktionsvorsitzender der SPD in der Fuldaer Stadtverordnetenversammlung, war es die zweite Niederlage in einer großen Direktwahl. Aber diesmal steigerte er sich zumindest deutlich. Der Jurist - derzeit in Fulda als Leiter des Hessischen Amts für Versorgung und Soziales tätig - war 2011 bei der Landratswahl angetreten. Damals unterlag er aber klar Amtsinhaber Bernd Woide von der CDU. Er erhielt seiner Zeit nur rund 20 Prozent.

Stadtverordnetenversammlung: Grüne Zweite hinter CDU

Bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung behauptete sich die CDU dem Trendergebnis zufolge mit 42,3 Prozent klar als stärkste Kraft - allerdings mit einem deutlichen Verlust von 4,2 Prozentpunkten im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2016. Die Grünen kamen diesmal auf 16,5 Prozent (2016: 12,0) und lösten die SPD als zweitstärkste Kraft ab: Die Sozialdemokraten kamen auf 13,5 (2016: 15,2). Auf den Plätzen folgen die AfD (8,3 Prozent), die FDP (6,5 Prozent), die Linke (3,7 Prozent), die Christliche Wähler-Einheit e.V (2,6 Prozent), die Partei (2,4 Prozent) das Bündnis C (1,5 Prozent), Volt (1,4 Prozent).

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 14.03.2021, 19.30 Uhr