In Hessen wird künftig vor Ehrungen durch die Landesregierung auf die Überprüfung der Personen durch den Verfassungsschutz verzichtet.

Alle Ministerien des Landes werden bei Ehrungen und Auszeichnungen zwar ein polizeiliches Führungszeugnis einholen, sagte eine Regierungssprecherin am Montag der "Frankfurter Rundschau". Eine Abfrage beim Verfassungsschutz werde es aber nicht mehr geben, teilte auch eine Sprecherin des Sozialministeriums in Wiesbaden mit.

Unter anderem der Ausländerbeirat hatte die Praxis der Überprüfung kritisiert.