Die hessische SPD will ihre Strukturen straffen und mit weniger Geld zurechtkommen.

Dazu zwinge die verlorene Landtagswahl die Sozialdemokraten, erklärte Partei- und Fraktionschef Thoprsten Schäfer-Gümbel nach einem Treffen des Parteirats am Samstag in Bad Hersfeld. Deswegen habe der Landesvorstand eine Arbeitsgruppe mit dem Auftrag eingesetzt, die bestehenden Strukturen im Landesverband und den beiden Bezirken zu untersuchen und Vorschläge für Veränderungen zu machen.

In einem Eckpunktepapier wurde sich nach Angaben von Schäfer-Gümbel darauf geeinigt, die beiden Bezirke Hessen-Nord und Hessen-Süd als historisch gewachsene Institutionen zu erhalten. Künftig sollen aber Doppelstrukturen vermieden werden.