Ein Jugendlicher hat gegen die Gültigkeit der Marburger Oberbürgermeisterwahl geklagt und ist damit nun vor dem Verwaltungsgericht Gießen gescheitert.

Der zum Zeitpunkt der Wahl im März 2021 erst 17-Jährige hatte sich zu Unrecht wegen seiner Minderjährigkeit ausgeschlossen gesehen. Alle Grundrechte und damit auch das Wahlrecht stünden auch Kindern und Jugendlichen zu.

Das Gericht entgegnete am Donnerstag, der Gesetzgeber entscheide über die Wahlreife. Die Volljährigkeit als Maßgabe zu betrachten, sei für das Wahlrecht zulässig und verfassungsrechtlich im Rahmen.