Anders als im schwarz-grünen Koalitionsvertrag vorgesehen,plant das Kultusministerium keine Herabsetzung der Schülerzahl pro Klasse an Grundschulen.

Wie das Ministerium auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Fraktion erklärte, führe eine bloße Veränderung der Schülerzahl nicht automatisch zu einer intensiveren Förderung. Die derzeitige Schülerhöchstzahl liegt bei 25. Würde die Zahl der Schüler wie zunächst geplant an allen dreizügigen Grundschulen auf maximal 20 Kinder pro Klasse herabgesetzt, bräuchte das Land den Angaben zufolge 133 weitere Lehrkräfte.