Beim Landtag wird für die Opfer von schweren Gewalttaten und von Terroranschlägen sowie deren Angehörige ein millionenstarker Hilfsfonds eingerichtet.

Alle Fraktion im Parlament stimmten am Donnerstag in Wiesbaden einstimmig für die Einrichtung des Opferfonds. Dieser wird pro Haushaltsjahr mit zwei Millionen Euro ausgestattet. Damit sollen Opfer von extremistischer Gewalt und von Terror schnell und unbürokratisch Hilfe erhalten. Die Fraktionen von CDU, Grünen, SPD und FDP hatten den Antrag gemeinsam eingebracht.

Die Zuwendung aus dem Fonds soll in der Regel 10.000 Euro betragen. In besonderen Härtefällen etwa bei Todesfällen nach Terroranschlägen oder Attentaten kann eine Zuwendung an die Angehörigen der Opfer in Höhe von bis zu 100.000 Euro erbracht werden.