Die kommunalen Investionsprogramme "KIP" und "KIP macht Schule" gehen in die Verlängerung. Der Landtag in Wiesbaden beschloss am Donnerstag, die Laufzeiten bis Ende 2023 beziehungsweise Ende 2025 auszudehnen.

Damit soll nach Angaben des Finanzministeriums sicher gestellt werden, dass Kommunen nicht Leidtragende von coronabedingten Verzögerungen werden. Während "KIP"-Mittel etwa für die Renovierung von Kitas und Krankenhäusern sowie zur Sanierung von Straßen und Schaffung von Wohnraum eingesetzt werden können, ist "KIP macht Schule" auf Schulträger ausgerichtet. Dabei werden Fördermittel von Bund und Land zusammengeführt und mit günstigen Darlehen verbunden.

Über die kommunalen Investitionsprogramme "KIP" und "KIP macht Schule!" sind in Hessen inzwischen 3400 Projekte für fast 1,7 Milliarden Euro auf den Weg gebracht worden.