FDP und AfD sind im Landtag mit ihren Vorschlägen zur Verkleinerung des Parlaments gescheitert.

Die Abgeordneten stimmten am Donnerstagabend mit großer Mehrheit gegen die Gesetzentwürfe der Oppositionsfraktionen. Nach der Wahl 2018 war die Zahl der Abgeordneten wegen des Einzugs der AfD sowie zahlreicher Überhang- und Ausgleichsmandate um 27 auf 137 gestiegen.

Der Gesetzentwurf der Liberalen sah vor, die Zahl der Wahlkreise von 55 auf 45 zu senken, damit das Parlament wieder seine gesetzlich festgelegte Größe von 110 Abgeordneten erreicht. Die AfD wollte dies durch eine Begrenzung der Zahl der Direktmandate und die Abschaffung von Überhangmandaten erreichen.