Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) bleibt bei seiner ablehnenden Haltung für ein Zentralabitur.

Abiturnoten sollten zwar so vergleichbar wie möglich sein, sagte Lorz der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Bei den Anstrengungen für gemeinsame Bildungsstandards und eine höhere Vergleichbarkeit des Abschlusses der allgemeinen Hochschulreife sei ein einheitliches Zentralabitur aber nicht die richtige Lösung.

Lorz, der auch Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) ist, verwies stattdessen auf den gemeinsamen Abituraufgabenpool, der bereits seit dem Prüfungsjahr 2017 von allen Bundesländern genutzt werden könne. Damit seien vergleichbare Anforderungen gegeben.

Mohring für Zentralabitur

Wenige Tage vor der am Donnerstag startenden Kultusministerkonferenz in Berlin hatte der Thüringer CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring einheitliche Standards für Abiturprüfungen in Deutschland gefordert.