Innenminister Peter Beuth (CDU) befürwortet unter bestimmten Umständen einen Untersuchungsausschuss zum Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU).

Wenn es der Opposition ernsthaft darum gehe, sich seriös mit dem Mord zu befassen und Verschwörungstheorien zu beenden, dann werde er einen solchen an der Sache orientierten Untersuchungsausschuss unterstützen, sagte Beuth der VRM-Mediengruppe (Freitagsausgaben). Priorität hätten aber die Mordermittlungen, die keinesfalls gefährdet werden dürften. Beuth reagierte damit auf Kritik der Opposition an seiner Informationspolitik zum Mordfall und dem mutmaßlichen Täter Stephan Ernst. Lübcke war Anfang Juni auf seiner Terrasse in Wolfhagen (Kassel) erschossen worden. Die Ermittler gehen von einem rechtsextremen Hintergrund aus.