Der Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags zum Fall Lübcke muss noch auf wichtige Akten warten.

Der 5. Strafsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt entschied nach Angaben einer Sprecherin am Montag, die Akten erst nach dem Ende der Hauptverhandlung dem U-Ausschuss zuzuleiten. Der Senat begründete seine Ablehnung damit, dass sonst die Wahrheitsermittlung durch das Gericht gefährdet werden könne. Der Ausschuss soll das Handeln der hessischen Sicherheitsbehörden im Zusammenhang mit den Angeklagten Stephan Ernst und Markus H. aufklären.