Menschen in dem vom Hochwasser zerstörten Ort Schuld  (REUTERS)

Nach ihrem Einsatz in den Flutgebieten sind die rund 900 hessischen Helfer größtenteils nach Hause zurückgekehrt. Innenminister Beuth versichert, dass sie jederzeit wieder bereit stünden, um die Betroffenen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu unterstützen.

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hessenschau vom 18.07.2021
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Nach der Jahrhundertflut in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist am Wochenende der größte Teil der aus Hessen in die Flutgebiete entsandten Hilfskräfte wieder nach Hause zurückgekehrt.

"Sollte in den Krisenregionen weitere Unterstützung benötigt werden, können jederzeit weitere hessische Katastrophenschutzeinheiten entsendet werden", sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Montag. "Die Helferinnen und Helfer wurden in Alarmbereitschaft versetzt und sind landesweit innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit."

Luftbild des Ortes Schuld nach dem Hochwasser (dpa)

900 Frauen und Männer im Einsatz

Dem Ministerium zufolge wurden nach den verheerenden Unwettern 900 Frauen und Männer zur Unterstützung nach Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geschickt, inzwischen sind noch 150 Sanitätseinheiten vor Ort.

"Der Einsatz war sehr anspruchsvoll und belastend, aber soweit wir wissen, sind sie wohlbehalten wieder angekommen", sagte ein Sprecher. Sollte beispielsweise eine psychologische Nachbetreuung nötig sein, werde diese natürlich ermöglicht.

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Die meisten Helferinnen und Helfer kamen demnach von den Feuerwehren und unterstützen mit ihren Spezialgeräten das Auspumpen von Häusern, Kellern und Tiefgaragen.

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