Claus Kaminsky

Gleich im ersten Wahlgang setzte sich Amtsinhaber Kaminsky von der SPD souverän durch. Er bleibt Rathaus-Chef in Hanau.

Claus Kaminsky bleibt Oberbürgermeister in Hanau. Der Amtsinhaber von der SPD behauptete sich gegen das breite Feld der sechs Mitbewerber. Kaminsky bekam am Sonntag 56,2 Prozent. Nun steht er vor seiner vierten Amtszeit.

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Der Wahl-Gewinner zeigt sich beeindruckt von dem Ergebnis: "Zum vierten Mal hintereinander in meiner Heimatstadt im ersten Wahlgang direkt gewählt zu werden, das ist nicht selbstverständlich." Kaminsky habe bei dieser Wahl die höchste Stimmenanzahl im Laufe seiner politischen Karriere erhalten.

Keine Bedrängnis durch Konkurrenten

Der 61-Jährige ist seit November 2003 Rathaus-Chef in der Brüder-Grimm-Stadt, die vor etwas mehr als einem Jahr von einem rassistisch motivierten Attentat erschüttert wurde. Ein 43-jähriger Deutscher hatte am 19. Februar 2020 in der Stadt neun Menschen erschossen, bevor er seine Mutter und schließlich sich selbst tötete.

Jens Böhringer von der CDU gelang es nicht, Kaminsky in Bedrängnis zu bringen. Er bekam 25,8 Prozent der Stimmen. Das drittbeste Ergebnis erzielte Anja Zeller von den Grünen mit 8,1 Prozent. Die weiteren Resultate: Meysam Ehtemai (AfD) 4,3 Prozent, Jochen Dohn (Linke) 3,1 Prozent, Sven Zinserling (unabhängig) 1,4 Prozent und Dr. Gerhard Stehlik (unabhängig) 1,1 Prozent.

SPD vor CDU und Grünen

Bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung behauptete sich die SPD dem Trendergebnis zufolge mit 30,4 Prozent als stärkste Kraft - nach 37,1 Prozent bei der letzten Kommunalwahl allerdings mit deutlichen Verlusten. Zweitstärkste Kraft wurde die CDU mit 26,8 Prozent (2016: 22,8). Die Grünen legten mit 16,5 Prozent stark zu (2016: 9,8). Auf den Plätzen landeten die FDP (7,1 Prozent), die Republikaner (6,1 Prozent), die Wählergemeinschaft Bürger für Hanau (4,7 Prozent), die Linke (4,1 Prozent), Wir sind Hanau , (2,4 Prozent) und Die Partei (1,4, Prozent).

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 14.03.2021, 19.30 Uhr