Pläne der Landesregierung für eine Einführung von Bodycams im Justizvollzug stoßen bei der Opposition auf Widerstand.

Die Minikameras könnten beim polizeilichen Einsatz im öffentlichen Raum zwar wirkungsvoll sein, sagte die FDP-Abgeordnete Schardt-Sauer am Dienstag. Im Justizvollzug bestehe für sie aber keine Notwendigkeit. Der Linken-Politiker Wilken kritisierte, Bodycams griffen völlig unverhältnismäßig in höchstpersönliche Lebensbereiche der Gefangenen ein. Der SPD-Abgeordnete Becher gab zu bedenken, selbst Vertreter der Bediensteten sähen das Vorhaben kritisch.