Die Opposition und die mitregierenden Grünen haben am Donnerstag im Landtag den Verkauf von 55 Landesimmobilien zwischen 2004 und 2006 scharf gerügt.

Die damalige CDU-Landesregierung verantworte "den größten Ausverkauf der hessischen Geschichte", sagte der SPD-Abgeordnete Marius Weiß. Seine Kollegin von den Grünen, Miriam Dahlke, stimmte zu: "Wir halten die Verkäufe weiterhin nicht für sinnvoll." Laut SPD kostet der Verkauf mit Rückanmietung das Land 4 Milliarden Euro - bei Einnahmen von 2,1 Milliarden Euro.

Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) will einen Rückkauf der Ministerien und Ämter prüfen.