Volker Bouffier und Tarek Al-Wazir präsentieren den unterschriebenen Koalitionsvertrag

Während CDU und Grüne sich durch die Ergebnisse des neuesten Hessentrends bestätigt sehen, fehlen der SPD und der Linken Antworten auf die wichtigsten Probleme der Bevölkerung.

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Volker Bouffier und Manfred Pentz
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Eine Mehrheit der Hessen ist mit der Arbeit von CDU und Grünen zufrieden. Das zeigt der neue hr-Hessentrend. Die Landesregierung zeigt sich entsprechend zufrieden mit der repräsentativen Umfrage. CDU-Generalsekretär Manfred Pentz sagte, der Hessentrend zeige, dass die schwarz-grüne Koalition auf dem richtigen Kurs sei.

Er würdigte besonders, dass zwei von drei Hessen angaben, Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) solle die komplette Wahlperiode im Amt bleiben. Pentz sagte, nicht zufrieden sei er damit, dass die CDU in der Sonntagsfrage nur auf 27 Prozent Zustimmung komme.

SPD: Grüne zeigen keinen Ansatz für zukunftsgerichtete Politik

Die Grünen betonten, sie hätten mit 21 Prozent ihre Position als zweitstärkste Kraft ausbauen können. Es spreche für die schwarz-grüne Koalition, dass sie nach 100 Tagen ihre Mehrheit in einem Sechs-Parteien-Parlament festigen könne.

Ein Sprecher der SPD sagte, weder seine Partei noch die CDU könnten mit dem Ergebnis zufrieden sein. Allerdings gehe die SPD durch einen inhaltlichen, organisatorischen und personellen Entwicklungsprozess. Der Höhenflug der Grünen sei dem emotionalen Zeitgeist geschuldet, die Partei zeige aber keinen Ansatz für zukunftsgerichtete Politik.

FDP sieht ihren Kurs bestätigt, Linke fordert neue Schulpolitik

Die FDP reagierte mit Freude auf ihre eigenen steigenden Werte. Sie seien "Bestätigung der guten Arbeit unserer neuen Fraktion" und "Ansporn, weiter für die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes zu arbeiten", erklärte Fraktionschef René Rock. Der hessentrend zeige, dass die Schwerpunktthemen der Liberalen - Bildung, Infrastruktur und Digitalisierung - auch von den Menschen in Hessen als dringend angesehen würden.

Die Linksfraktion vermisst "dringend benötigte Aufbruchstimmung", wie ihr parlamentarischer Geschäftsführer Hermann Schaus kritisierte. Der Hessentrend zeige, dass die dringendsten Probleme in Hessen Bildung sowie Verkehr und Infrastruktur seien. "Hier ist die Landesregierung aufgefordert, zukunftsfähige Konzepte vorzulegen, statt in einer Politik der kleinen Schritte zu verharren", forderte Schaus. Es brauche beispielsweise eine grundlegende Veränderung der Schulpolitik.